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Staatliches Gymnasium "Johann Wolfgang von Goethe" Weimar


„Weihnachten ist das Fest der Liebe Gottes zu uns Menschen.“ Um die Weihnachtsfreude mit
anderen zu teilen, haben die katholischen und evangelischen Religionsschüler der siebten und
neunten Klassen von Frau Oppeneiger und Frau Andrae Weihnachtskarten und kleine
Aufmerksamkeiten mit Bibelversen für die Senioren in unserer Nachbarschaft im Sophienhaus
gestaltet. Wir hoffen, dass die Bewohner des Seniorenpflegeheims sich freuen und wir ihnen ein
Lächeln schenken können.
Polli, Miriam, Maren, Emilia B. und Babett Andrae


Am Donnerstag, den 8.12., durften wir, die Klassen 6c und 6d, das Präventionstheaterstück „Die Tüte“ in der Aula sehen. In dem Stück ging es um Freddy, der, anstatt seine Träume zu verwirklichen, der Realität entflieht und schließlich den Drogen verfällt. Doch Freddy möchte sein Leben nicht aufgeben und sucht nach einer Lösung, wie er der Sucht entkommen kann.
Besonders beeindruckt hat uns das Ende des Theaterstücks, als wir erfuhren, dass der Schauspieler seine eigene Geschichte erzählt hat. So durften wir ihm nach dem Stück ganz viele persönliche Fragen stellen und konnten in einem anschließenden Workshop selbst kleine Theaterszenen nachspielen.
Dabei haben wir festgestellt, dass auch Handys eine Sucht auslösen können und dass auch wir selbst vielleicht manchmal zu viel am Computer spielen. Außerdem ist uns bewusst geworden, dass man zuweilen üben muss, um seine Träume zu verwirklichen und nicht aufgeben darf, selbst wenn das mal schwer fällt. Was wir brauchen? Mut, Perspektiven, Hobbys! Dann können wir etwas erreichen und unsere Talente entfalten. Das ist viel besser, als sich aus Bequemlichkeit in die Sucht treiben zu lassen!
6c und 6d, Josefine Graf und Dustin Simon



„Demokratisch ist es, dem anderen zuzuhören, seine Meinung zu erwägen, das, was einem selbst einleuchtet, zu akzeptieren und gegen das übrige, unter ständiger Wahrung des Respektes vor der Person des anderen, seine Gegenargumente hervorzubringen.“
Walter Scheel

Das Zitat von Walter Scheel zeigt den Kerngedanken des Debattierwettbewerbs „Jugend debattiert“ sehr genau auf, den auch die diesjährigen zwölf Teilnehmenden der Klassen 8 und 9 umsetzten, als sie im Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ am 09.12.2022 nicht nur gegeneinander antraten, sondern vor allem miteinander diskutierten.
Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl fanden drei Debatten mit jeweils vier Debattanten statt. In der ersten Runde stellten sich vier Schülerinnen und Schüler die Frage „Sollte am Goethegymnasium ab Klasse 8 ein sozialer Pflichtdienst für die Stadt Weimar eingeführt werden?“. Die Pro-Argumente stellten Helene Groß (8c) und Maurice Rauchfuß (9b) dar. Philipp Kleinjung (8b) und Max Götzl (9c) vertraten die Contra-Seite.
In der zweiten Runde argumentierten Frida Perschel (8b) und Simon Kraft (9b) für ein regelmäßiges „Medienfasten“ an unserer Schule, wogegegen sich Charlotta Raabe (8c) und Zoe Weinreich (9a) aussprachen.
Abschließend debattierten Pauline Roßbach (8c) und Lennart Michel (9a) auf der Pro -Seite die aktuell-saisonale Frage „Sollte der Verkauf von Weihnachtsartikeln im Einzelhandel erst ab Anfang November erlaubt werden?“ mit Stella Schiffer (8c) und Arne Schmidt (8a), die dies ablehnten.
Für alle zwölf Schüler gab es viel Lob und Anerkennung von der Jury sowie den einen oder anderen Ratschlag, was fehlte oder welche Fähigkeit noch ausgebaut werden könnte.
Die Juroren kamen schließlich zu einer Entscheidung und kürten Pauline Roßbach, Lennart Michel, Simon Kraft und Zoe Weinreich zu den Schulsiegern der Stufen 8/9 des Goethegymnasiums. Herzlichen Glückwunsch! Pauline und Lennart vertreten unsere Schule nun im Regionalentscheid.
Jugend debattiert ist ein bundesweit ausgerichteter Schülerwettbewerb, der u.a. von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt wird. Als „Jugend-debattiert-Schule“ fördert das Goethegymnasium die Redekultur und Debattierfähigkeit seiner Schüler nicht nur im Unterricht, sondern auch in Wettbewerben und den Debattier-AGs für Jüngere und Ältere. Wenn du nun auch Lust bekommen hast, dich mit Gleichgesinnten zu spannenden und aktuellen Kontroversen verbal zu duellieren, dann schau‘ doch mal beim Debattierclub vorbei (https://goethegymnasium-weimar.de/schueler-bereich/#ags).
Ines Griebel & Juliane Thaler



Unser bereits dritter MINT-Abend fand am 09. 11. 22 in unserer Aula mit einem zu diesem denkwürdigen Tag sehr passenden Thema statt. Unsere Schülerinnen Johanna Koch und Henriette Duppsted stimmten uns mit einem melancholischen, französischen Lied ein, bevor unser ehemaliger Kollege Dr. Wolfgang Beese „über Gene und Rassen oder vom Elend der Biologie“ sprach. Beginnend mit persönlichen Erlebnissen aus seiner Kindheit spannte er den Bogen über die Geschichte des Rassebegriffs und dessen Missbrauch bis heute. Er führte die Verwendung des Begriffs „Rasse“, ein Begriff aus der Tierzucht, der auch nur dort Sinn ergibt, im Zusammenhang mit Menschen ad absurdum.
Evolutionär ist nur der Begriff „Population“ sinnvoll nutzbar. Beim Menschen sind die genetischen Unterschiede zwischen den Populationen jedoch nicht größer als die genetische Vielfalt innerhalb der Populationen. Leider steht der Begriff „Rasse“ bis heute im Grundgesetz. Ein Umstand, der deutlich macht, wie wichtig auch heute noch die wissenschaftlich fundierte Aufklärung ist. Wir danken Herrn Dr. Beese für seinen Beitrag hierzu.
MINT-Team



Dass es außer dem Beruf des Arztes, der Ergotherapeutin, der Krankenschwester, die heute Pflegefachfrau heißt, der Hebamme, der Reinigungskraft, dem Koch, dem Chirurgen, der Psychologin, dem Techniker, dem Geschäftsführer, dem Radiologieassistenten, der Apothekerin, dem Chirurgen, … noch viele andere Berufe gibt, mit denen man im Krankenhaus arbeiten kann, erfuhren wir, die Klasse 8b am Dienstag, dem 29.11.22 im Sophien- und Hufelandklinikum in Weimar zur Berufsfelderkundung.
Herr Erler, der Vorsitzende der Mitarbeitervertretung und Frau Traut, eine Dozentin an der Pflegefachschule empfingen uns sehr freundlich und erzählten uns interessante Dinge zum Alltag der Mitarbeiter im Krankenhaus, zur Klinik in Weimar allgemein. Wir stellten viele Fragen, auf die sie geduldig und sehr sachkundig antworteten.

Man muss zum Beispiel eine 11-jährige Ausbildung machen, bis man Facharzt ist, aber dann verdient man auch ziemlich viel Geld. Pro Tag werden hier im Krankenhaus durchschnittlich 3 Babys geboren. Von uns 21 erblickten 13 im Sophien- und Hufelandklinikum das Licht der Welt. Beim anschließenden Rundgang besichtigte ein Teil von uns sogar den Kreißsaal. Dort geht man nicht im „Kreis“, sondern „kreißen“ ist ein älteres Wort für „gebären“. Der andere Teil von uns durfte sich auf dem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach sogar fotografieren! Aber auch die riesige moderne Apotheke, das Modell des Klinikums und die Küche, in der gerade die vielen Abendessen vorbereitet wurden, waren interessant. Mit Freude beobachteten wir auch die Automatischen Warentransporteinheiten.
Frau Traut berichtete uns vieles zur Geschichte der Klinik und der Krankenpflegeschule, die schon 1875 als Pflegerinnengemeinschaft durch die Großherzogin Sophie gegründet wurde und damit die älteste in Deutschland ist. Seit März 2021 ist sie 2-zügig im Krankenhaus und hat zur Zeit 83 Schüler:innen, die immer wochenweise im Wechsel Theorie und Praxis im Haus haben. Frau Grunert, die Leiterin der Krankenpflegeschule zeigte uns auch die ziemlich lebensechte Puppe einer alten Frau, an der man sehr viele Dinge der Kranken- und Altenpflege üben kann. Vieles übt man aber auch gegenseitig an sich. Wir sind uns einig, dass das ein sehr interessanter Unterrichtsgang war, bei dem wir vieles interessante gesehen und erfahren haben!
Die Klasse 8b
Wir sind uns einig, dass das ein sehr interessanter
Unterrichtsgang war, bei dem wir vieles interessante gesehen
und erfahren haben!
Die Klasse 8b.

Wasserstoff wird eine Schlüsselrolle beim Umbau unserer Energieversorgung spielen, denn erneuerbar erzeugter Strom muss effektiv gespeichert werden, um in Zeiten geringerer Verfügbarkeit und höheren Bedarfs (Winter) zur Verfügung zu stehen. Das Gas, das durch Elektrolyse gewonnen wird, ist damit unverzichtbar für eine gelingende Energiewende und eine CO2-freie Zukunft.
Greta Goldammer, Enno Nerlich und Wilhelm Günther aus der Klasse 9a beschäftigten sich im letzten Schuljahr intensiv mit den Möglichkeiten der Gewinnung und des Einsatzes von Wasserstoff. Sie entwickelten vielseitige Ideen für die Umsetzung in der Stadt Weimar, auch unter Einbeziehung unserer Schule. Diese bündelten sie in einem interaktiven Stadtplan, der mit QR-Codes hinterlegt ist, über die man zu den entsprechenden Informationen gelangt. Mit ihrem Beitrag zum h2well-Ideenwettbewerb überzeugten sie die Jury und wurden am 17. November 22 im Schlosshotel Apolda mit dem 2. Preis ausgezeichnet, der mit 600 Euro dotiert ist. Herzlichen Glückwunsch zu eurer Leistung!
Jutta Reger




Am 14.11. waren Gernot Süßmuth, Konzertmeister der Staatskapelle Weimar, und Ludger Vollmer, Komponist, bei unseren Kursen 11 von Herrn Helm und Frau Troesch zu Gast. Anlass des Besuchs war die Uraufführung eines Violinkonzerts zum 3. Sinfoniekonzert der Staatskapelle, das Herr Vollmer eigens für Herrn Süßmuth komponierte.
Die Musiker haben sich viel Zeit genommen, um unsere Kurse in die Klangwelt des Werks einzuführen, Einblicke in den Schaffensprozess zu geben und aus Ihrem Künstleralltag zu berichten. In einem lockeren und zugewandten Gespräch gab es Raum für Fragen und spannende Diskussionen zum alltäglichen Umgang mit Kultur. Am Abend rundete ein gemeinsamer Besuch des Sinfoniekonzerts die Begegnung mit den beiden beeindruckenden Musikern ab.