Kulturszene


In der „Kulturszene“ finden sich ähnlich zu einer Mediathek herausragende Schülerprojekte, Veranstaltungen und Inspirationen in den Bereichen Kunst, Musik, Darstellen & Gestalten sowie Zirkus und Sprachen. Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!


Kunst


Kunst entdecken – Tipps & Termine

Ausstellungen, Ereignisse, Jubiläen … aus der internationalen, einheimischen bzw. regionalen Kultur- und Kunstszene sollen kurz vorgestellt oder besprochen werden, um anregende Tipps zu geben oder auch eine Orientierung im vielfältigen und mitunter unübersichtlichen Kunstbetrieb. 

Klassikstiftung Weimar – Themenjahr „Wohnen 2023“

ACC-Galerie Weimar

Kunsthalle Erfurt

Galerie Waidspeicher Erfurt

Angermuseum Erfurt

Kunstsammlung Jena

Kunsthaus Apolda


Wettbewerbe

WERK DES MONATS

… ist eine künstlerische Arbeit aus einer der verschiedenen Kunstgattungen von bekannten oder unbekannten Künstlern und Künstlerinnen. Neu entdeckt, wieder gefunden, zufällig gesehen, fast vergessen … es gibt viele Gründe, auf ein Kunstwerk aufmerksam zu werden. Eine künstlerische Arbeit, die besonders berührt – Werk des Monats. Jede und jeder darf hier ein künstlerisches Werk vorstellen (alle Gestaltungsbereiche sind möglich). Wir wünschen uns eine Ansicht des Werkes mit Quellenangabe, eine kurze Vorstellung und eine Begründung, warum das Werk von Dir bzw. von Ihnen ausgewählt wurde (@ an Fr. Störlein, Kontakt siehe Login-Bereich).

Februar 24

Giuseppe Arcimboldo und die Klassen 8a und 8c – Adaption in der Kunst

Giuseppe Arcimboldo (* um 1526 in Mailand; † 1593 ebenda) erfand ein völlig neues Genre von Porträtgemälden, bei dem Blumen, Früchte, Gemüse, Tiere, Bücher und andere Alltagsgegenstände in ein erkennbares menschliches Gesicht eingeordnet wurden, typischerweise mit allegorischen, symbolischen und manchmal satirischen Bedeutungen. Diese bizarren Porträts gehörten zu den originellsten und einfallsreichsten Gemälden, die jemals in der Zeit nach der Renaissance entstanden sind, wenn nicht in der Kunstgeschichte. 

Giuseppe Arcimboldos „Vertumnus“ ist eines seiner berühmtesten Werke. Es ist ein Porträt des Heiligen Römischen Kaisers Rudolf II., der von den Malereien des Arcimboldo derart beeindruckt gewesen ist, dass er sich in Gestalt des Vertumnus, dem römischen Gott des Wechsels und der Jahreszeiten, darstellen ließ.

Das Porträt besteht aus einer Vielzahl von Früchten, Gemüsen und Blumen, die so angeordnet sind, dass sie die Gesichtszüge des Kaisers bilden. Die Komposition ist sowohl fantasievoll als auch realistisch, wobei jedes einzelne Objekt sorgfältig ausgewählt und arrangiert wurde, um eine eindrucksvolle Ähnlichkeit mit Rudolf II. zu schaffen.

Die Klassen 8a und 8c haben die künstlerische Arbeiten des Arcimboldo anverwandelt und in einer liebevollen und – man möchte sagen – meditativen Bildwelt umgesetzt, in der die Formen von Obst und Gemüse einer stringenten Komposition bedurften. Eine solche Leistung in dem Alter von 13 Jahren zu erbringen, ist staunenswert und verdient ein ganz großes Lob!

Camille Mannschatz 

Lina /Jay) Cott / Klasse 8c
November 23

Das Bild versucht, einen Sommertag festzuhalten, an den ich mich gern erinnere. Sind es Blaubeerfelder oder doch etwas ganz Anderes? Führt der Weg weiter hinauf oder doch hinab? Der Betrachter möge ins Träumen geraten…

Hannah von Stuckrad (8a)

September 23

Ein wenig Magie im Raum

Der Kurs 11/12, Darstellen und Gestalten, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schulräume zu gestalten und durch Kunstwerke die Wirkung eines Raumes zu beeinflussen. Erarbeitet wurde von den SchülerInnen eine Raumsituation, die in dem kleinen Unterrichtsraum K2 harmonisch wirken sollte. Rottöne können – trotz ihrer Dominanz – als wirkungsvolle Akzentfarbe dienen und für positive Energie sorgen.

Das  Blau wirkt meditativ, beruhigend und entspannend. So ist ein Bild-Ensemble entstanden, das dem sterilen Raum Atmosphäre verleiht. In gemeinsamer Abstimmung sind die malerischen Arbeiten in eine angenehme Komposition gebracht worden, so dass Farbe, Bildgröße sowie Höhe und Anordnung der Bilder optimal zur Geltung kommen.

Camille Mannschatz


Juni 23

Takashi Kuribayashi – „Trees“, 2015

Die Mixed-Media Installation „Trees“ des japanischen Künstler Takashi Kuribayashi wurde erstmals 2015 im Singapore Art Museum präsentiert. Sie zeigt gefundene Teile eines Baumes, der während Sanierungsarbeiten in Singapur gefällt wurde. Des Weiteren zu sehen sind Glasboxen in denen sich, neben den überbleibenden Bauteilen, noch weitere Teile der „Singapurischen Natur“, wie kleinere Pflanzen oder Blätter befinden. Diese Glasboxen bilden individuelle Räume in denen sich die Innenwelten durch den beginnenden Verfallsprozess ständig verändern. 

Kuribayashi bezeichnet die Stadt Singapur als unnatürlich und kritisiert dass viele Parks dort gebaut und wieder zerstört werden. Parks in Singapur seien nach ihm unnatürlich. Bäume sind für ihn ein Zeichen der Kontrolle, die auf die Natur in Städten wie Singapur ausgeübt wird. 

Die in „Trees“ behandelte Thematik der Eingrenzung und Verfälschung der Natur hat heute eine größere Bedeutung denn je zuvor. Seien es nun Parks in modernen Städten, die durch den Menschen geformt werden oder ganze Skigebiete, die künstlich in die Wüste gesetzt werden. Der Mensch kontrolliert immer mehr die Natur und Kuribayashis Installation stellt den Betrachter mit dem Gefühl der Beengung direkt dieser Realität gegenüber. 

Text von: Lana Lotze und Frida Linse Klasse 11

Werkpräsentation: https://artsandculture.google.com/asset/trees-takashi-kuribayashi/6gEyOLGRMM6i8A/

Mai 23
  • Fotografie aus der Serie Luxury
  • von Martin Parr
  • 2011
  • 640×443 cm 
  • Geld, Gier, Genuss… Die Reichen dieser Welt in ihrer Höchstform.

Die sonst so elitären und vornehmen Persönlichkeiten der Oberschicht, erwischt bei etwas völlig Menschlichem/ Natürlichem. Das Dargestellte dürfte wahrscheinlich nicht ganz Ihrer bevorzugten Ästhetik entsprechen. Genau das ist das Ziel des Künstlers. Er möchte die Menschen so real und ungefiltert wie nur möglich darstellen, so wie sie sind. Und so verbindet er Gesellschaftskritik mit einer unterhaltenden und humoristischen Sichtweise. Die BetrachterInnen wird angeregt über gesellschaftliche Klassen hinauszudenken und zu erkennen, dass doch alle Menschen ähnliche Verhaltensmuster besitzen. Und so werden die Essensszenen „der Reichen und Schönen“ eben auch nicht ausgespart sondern man begegnet ihnen mit Humor.

Text von: Antonia Boseck und Clara Seidel Klasse 11

Werkpräsentation: https://www.boumbang.com/martin-parr/


April 23

The Absence of Two – Akihito Yoshida

„This publication tells the story of young man, Daiki, whose life was entirely dedicated to his grandmother, Yukimi.
Fascinated and deeply touched by this unique relationship, photographer Akihito Yoshida, cousin of Daiki and also grandchild of Yukimi, decides to narrate this story. He photographs the daily life and over the years, the rare relationship that develops between the grandmother and his grandchild: attention, kindness, trust and affection appear in a connection of extraordinary strength.
Yet one day, Daiki disappears without a word. Yukimi falls apart, Daiki’s presence vanishes. What is left of this story, their relationship, their affection? Akihito Yoshida shows the impermanence of beings, the fragility of ties, the misleading appearances, the haunting absence of persons that are dear to us.“

Quelle: https://ascenseurvegetal.com/en/photobook/1671-une-double-absence.html

Die Fotoserie „The Absence of Two” war Teil der Ausstellung „Family Affairs. Familie in der aktuellen Fotografie” (04.12.2022 – 26.02.2023) in Erfurt.
Selbst wenn man die Geschichte hinter dieser Fotoserie nicht kennt, kann einen die tiefe Verbindung des Jungen Daiki und seiner Großmutter in ihren Bann ziehen.
Die Fotografien sind auf beeindruckende und vielfältige Art und Weise komponiert und umgesetzt. Durch Einzelfotografien und kleine Fotoserien wird Daikis und Yukimis Schicksal erzählt. Dabei fing Akihito Yoshida alltägliche Szenen ein, die von gegenseitigem Vertrauen und Fürsorge erzählen, welche ein halbes Leben lang gewachsen sind. Diese schwarz-weiß Bilder können fröhlich und unbeschwert wirken und haben doch den Charakter einer Erinnerung, die längst vergangen ist – die man sich sehnlich wieder herbei wünscht.
Ein wunderschönes und tiefgründiges Werk.

Text von: Elisabeth Wickel, Ikbal Kiran und Belina Seitz Klasse 11

Werkpräsentation: https://www.lensculture.com/projects/703145-the-absence-of-two

Online-Galerie 2022

Künstlerische Arbeiten im Unterricht entstehen im Rahmen einer Aufgabenstellung und werden mitunter nach verschiedenen Kriterien bewertet. Vor allem zeigen sie aber eigene Sichten auf ganz unterschiedliche Lebensbereiche oder nehmen Bezug zu aktuellen bzw. historischen Gesellschaftsfragen. Gestalterische Handschriften, kunsthandwerkliches Können, origineller Ideenreichtum oder reizvolle Ergebnisse werden sichtbar. Unsere Online-Galerie bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, solche besonderen künstlerischen Arbeiten unserer Schulgemeinschaft zu zeigen. Lernende wie auch Lehrende präsentieren außerdem Ergebnisse aus dem privaten künstlerisch- praktischen Tätigsein.  

Online-Galerie 2023

Online-Galerie 2023/24

Circus Gaudimus



WIR STELLEN UNS VOR
  • 2019 wurde unser neuer Verein „Moving Line Weimar e.V.“ gegründet. Ein Meilenstein, um die langjährige Kinder- und Jugendarbeit und den Fortbestand von Circus Gaudimus unter dem Dach eines Sportvereines mit künstlerischer Ausrichtung zu sichern. In enger Zusammenarbeit mit dem Goethegymnasium eröffnen sich hier viele neue Möglichkeiten und ein breiter Wirkungskreis.
  • 1993 wurde die Zirkusgruppe über eine Schulpartnerschaft mit dem Franz-Mark-Gymnasium aus Markt Schwaben ins Leben gerufen. Und vielleicht gilt das damalige Motto heute immer noch: „Zu neuen Ufern lockt ein neuer Tag“.
  • Der Grundstein für die Arbeit auf dem Gebiet Artistik, Tanz und Sporttheater war gelegt, und heute, nach mehr als 25 Jahren, ist Circus Gaudimus der älteste Schulzirkus in Thüringen. Wenn wir zurückschauen, spiegeln sich Ideen, Träume, Visionen und die Suche nach Inspiration in unzähligen interessanten und beeindruckenden Projekten wider. Wenn wir uns beschreiben sollten, könnten wir sagen: Gaudimus denkt in Bildern, kreiert Bilder und erschafft ausdrucksstarke Bewegungsformen im Spiel von Licht und Farben.
  • Fairness und Verlässlichkeit stehen in der Circusfamilie an vorderster Stelle, eine familiäre Atmosphäre war uns immer wichtig. Wir betreiben keinen Leistungssport, verbinden aber dennoch einen hohen athletischen Anspruch mit Ästhetik und Kreativität. Neugierig geworden? Zur Chronik…

Musik


Inhalt folgt in Kürze …


Darstellen und Gestalten


In dieser Rubrik stellen wir spannende Projekte im Bereich Theater, Film und Performance vor.


DG-Projekttage in der Schwungfabrik

Sprachen


Gedichtprojekt aus dem Französisch-Unterricht