Recap Projekttage: „Backen“

Recap Projekttage: „Backen“

Da die Schulleitung der Parkschule uns freundlicherweise Ihre Schulküche zur Verfügung stellte, wurde in diesem Jahr ein Backprojekt möglich.

16 Schüler/-innen der Klassen 5 bis 10 trafen sich drei Tage in Folge um verschiedene Teigarten – u.a. Baiser, Biskuit, Hefeteig – herzustellen und daraus die unterschiedlichsten Leckereien zu zaubern. Ob Eistorte oder Erdbeertorte, Käsesahne, Biskuitrolle, Zimtschnecken, Aprikosenstreusel – alles gelang perfekt, weil alle konzentriert und motiviert bei der Sache waren.

Unglaublich waren aber auch die Mengen, die nicht nur hergestellt, sondern auch gegessen wurden.Tatsächlich wurden nachmittags gleich die ersten eigenständigen und gelungenen Nachback-Versuche gemacht.

Es hat sehr viel Freude bereitet nach der vielen Theorie des Schuljahres einfach mal in die Praxis abzutauchen und sich auszuprobieren. Weiterhin frohes und gelingendes Backen wünscht…


Abiturreden 2026

Abiturreden 2026

Mit der feierlichen Zeugnisausgabe und dem Abiball verabschiedete das Goethegymnasium seinen Abiturjahrgang in einen neuen Lebensabschnitt. Zwischen Rückblick, Dankbarkeit, Humor und Zukunftsblick wurden an diesen besonderen Tagen nicht nur Zeugnisse überreicht, sondern auch gemeinsame Jahre, gewachsene Beziehungen und persönliche Entwicklungen sichtbar gemacht.

Zwei Reden haben diesen Abschied auf besondere Weise begleitet: die Rede von Matthias Swart, Stammkurslehrer des Jahrgangs, zur feierlichen Zeugnisausgabe sowie die Rede von Emilia zu Dohne aus der Klasse 12 beim Abiball. Beide Texte halten fest, was diesen Jahrgang, seine Schulzeit und den Moment des Aufbruchs ausmacht und wollen auch zum Denken anregen und mit auf den Weg geben.


Recap: Abitaufe

Recap: Abitaufe


Was man so macht, wenn man das Abitur bestanden hat? Am Goethegymnasium tanzt man mit springenden Spannbettlaken, jagt Schulfachpokemon und isst Pilze aus Eiern und Tomaten.

Was im einleitenden Satz dieses monumentalen und künstlerisch hochwertvollen Artikels wohl noch sehr abstrakt klingt, ist im Grunde nicht mehr (aber auch nicht weniger) als ein Beweis für die Vielfältigkeit unserer Schule und soll im folgenden, um die begründete Verwirrung all derer aufzulösen, die am 19. Juni nicht anwesend waren, genauer erläutert werden.

Dass unser Gymnasium jährlich ein in Weimar und Umgebung einzigartiges „Ritual“ zur Ehrung seiner Abiturienten veranstaltet, ist sicherlich nichts Neues. In diesem Jahr steht die Taufe unter dem selbstgewählten Abi-Motto Abitendo, worüber sich der Versuch einer Pilsnachahmung aus Ei und Tomate leicht erklären lässt: Guten Hunger!

An besagtem 19. Juni starten die Abiturienten in das letzte Level ihrer schulischen Laufbahn und über Sonne und blauen, wolkenlosen Himmel freuen sich an diesem Tag Herr Heinze, der die Taufe im Super-Mario-Kostüm moderiert und die Nicht-mehr-Schüler bei ihren wasserzählenden Aktivitäten.

Doch bevor es soweit ist und die Übergabe der Taufsprüche gefolgt vom Obligatorischen Planschen beginnen kann, bleibt wie bei jedem guten Ritus noch einiges zu tun.

Beginnen tun die Festlichkeiten am Herderplatz, ganz wie die schulische Laufbahn eines Goethegymnasiasten in der fünften Klasse dort hinter der Herderkirche zwischen Herderwohnhaus und Herderschule beginnt.

Auf dem Schulhof, auf dessen Treppen sich wohl die meisten beim Fangenspielen schon einmal verletzt haben, startet die Zeremonie mit der Bläsersechstklässlern, einer (ersten) Tanzgruppe, und einer Performance der kleineren Mittglieder des Zirkus Gaudiums, die in ihren Ganzkörperkostümen die Abiturienten (ein erstes Mal) zum Tanzen einladen. (Das sind am Rande bemerkt die Spannbettlaken vom Anfang).

Weiter geht es wie jedes Jahr mit dem Taufzug durch die Stadt. Kleine ziehen ihre großen Geschwister, geschwisterlose müssen Laufen, voraus schreitet die Marching-Band angeführt von Herr Lohmüller, der auf dem Kopf einen themenspezifischen Pikachu trägt und nebenher rennt ein durchaus gestresstes Fototeam, das versucht, die besten Momente für die Nachwelt festzuhalten. Ob uns das gelungen ist, können sie selbst beurteilen.

Am Haupthaus angekommen, nehmen die Abiturienten auf Matten Platz und das Programm beginnt mit einer Tanzeinlage der Lehrer, in der Herr DoXuan als Pokemonsammler auftritt und den Rest des Kollegiums, getarnt als eines der vielen Fächer, die die Zwölftklässler in ihrer Schulzeit mehr oder weniger gern gemacht haben, in Form einer Pokemonkarte, einfängt.

Weiter geht es mit einer Tanzeinlage des Zirkus und einem Auftritt der Schulband (vielleicht auch in umgekehrter Reihenfolge), bevor das eigentliche Taufen beginnen kann.

Es taufen am Goethegymnasium als Engel oder Täufel (mir ist durchaus klar, dass man das anders schreibt) verkleidete Elftklässler, die dabei tatkräftig von Freunden und Verwandten der Abiturienten unterstützt werden.

Funktionieren tut das ganze wie folgt: Es wird ein Taufspruch vorgelesen und dann wird man nass gemacht (die Taufgefäße liegen dabei auf einer Größeskala irgendwo zwischen kleiner Kanne und großer Regentonne): So simpel, so unterhaltsam ist das Prinzip, das natürlich (wie soll es auch anders sein) von weiteren Tanzeinlagen unterbrochen und beendet wird.

Abschließend springen die Getauften in den Nachbau des Goethebrunnens auf dem Frauenplan, der am Vortag auf dem Schulhof entstanden ist und so schnell wie sie begonnen hat ist auch in diesem Jahr die Abitaufe wieder vorbei.

Ein weiterer Jahrgang zieht davon und in die wilde, weite Welt. Sie werden Ärzte, Philosophen, Bauarbeiter, Wissenschaftler, Musiker, Klärgrubentaucher…

Es ist weiß Gott keine einfache wilde, weite Welt, in der sie all diese Dinge machen werden, und es ist keine einfache Zukunft, die sie erwartet, und trotzdem, auch wenn Zeit nach Einstein relativ ist, bleibt kein anderer Weg als der in die Zukunft übrig und sowieso: Wer wenn nicht diese jungen Menschen wird es sein, der auf die Zukunft aufpasst?

Und wohin auch immer es jeden einzelnen unserer Abiturienten führt, vielleicht denken sie ja gelegentlich an Spannbettlaken, Pokemon und Pilze aus Ei und Tomate.

Text: Levi Steidtmann | Fotos: Levi Steidtmann, Frida Perschel und Marlene Bickelhaupt Stufe 11

RECAP: SURFCAMP 2026

RECAP: SURFCAMP 2026


Wir fliegen zwar nicht nach Malle,
trotzdem freuen wir uns alle,
am Bus entsteht eine große Schlange,
bis zur Ankunft dauert’s aber noch lange.
Zwischendurch bei Mc’ens essen,
wir waren alle sehr verfressen.

Vor Ort war soweit alles fein,
nur unser Bungalow etwas klein,
doch dann haben wir uns eingelebt,
und vieles Neues erlebt.

Am Abend gab es leckeres Essen,
das werden wir so schnell nicht vergessen.
Auch die Sonnenuntergänge waren jeden Abend phänomenal,
diese Momente waren einfach genial.

Das Aufstehen dagegen war nichts für uns,
doch die Lehrer kamen mit der Musikbox – Wecken war ihre Kunst,
wenn das nicht reichte, dann kam der Wecker,
doch da zogen wir nur den Stecker.

Die Neos waren nass und haben gestunken,
das haben wir nicht gut gefunden,
doch dann ging die erste Surfstunde los,
und unser Staunen groß.

Wir glitten auf dem Wasser mit unserem Board,
und waren plötzlich an einem anderen Ort,
so wie der Wind,
fuhren wir geschwind.

Mit dem Kreuzen verbrachten wir viel Zeit,
doch das Ziel war noch weit.
Abends mit den SUPs beim Sonnenuntergang übers Wasser jagen,
und die Lehrer mit glitschigen Algen und Quallen schlagen.

Doch der starke Wind am Donnerstagmorgen,
bereitete uns Kummer und Sorgen.
Am Ende sind wir aber alle Profis geworden,
dafür verdienen wir einen Orden.

Das war eine unfassbar tolle Zeit,
und wir sind für das nächste Mal bereit.


Tag der Ingenieurwissenschaften

Tag der Ingenieurwissenschaften

(c) Jutta Reger

Am 17. 06. 26 hatte die Bauhaus-Universität zum „Tag der Ingenieurwissenschaften“ eingeladen. Das Goethegymnasium folgte der Einladung mit sieben Klassen. In verschiedenen Projekten konnten die Schüler:innen dabei Einblicke in die Arbeit von Ingenieur:innen nehmen. Sie lernten unter anderem etwas über Energiesysteme, Bauphysik, Baustoffe, Wasseranalytik, 3-D-Druck, Seismik, Aerodynamik und vieles mehr.

Im Foyer der Bibliothek waren außerdem Info-Stände zu MINT-Angeboten in Thüringen aufgebaut. Eine abschließende Podiumsdiskussion zur Zukunft der Ingenieurwissenschaften in Thüringen rundete das spannende Programm ab. Dann gab es noch Brezen und Getränke, bevor wir mit vielen neuen Eindrücken den Rückweg zur Schule antraten. Vielen Dank an die Bauhaus-Uni für diesen gelungenen Vormittag.

Text & Bilder: Jutta Reger

Der Klimawandel im NWuT-Unterricht – JIA

Der Klimawandel im NWuT-Unterricht – JIA

(c) Alexandra Scholz (Desay SV Europe)
(c) Telekom

Auch in diesem Jahr stand der Klimawandel, die Folgen und der Weg hin zu einer nachhaltigen Zukunft im Zentrum des NWuT-Unterrichts (Naturwissenschaft-und-Technik-Unterricht), der als Junior-Ingenieur-Akademie von der Telekom-Stiftung unterstützt wird. In diesem Schuljahr konnten wir uns über weitere Unterstützung freuen. So schenkte uns Familie Scorza-Lesch nach ihrem Vortrag im Rahmen des MINT-Abends zwei Klimakoffer sowie eine Wärmebildkamera. Dieser Grundstock wurde von der Firma DESAY SV sehr großzügig ergänzt mit zwei weiteren Klimakoffern und einer Wärmebildkamera. Die Materialien darin eignen sich sehr gut, um mit Experimenten und weiteren Aktivitäten die Grundlagen des Treibhauseffekts zu verstehen und den Klimawandel sowie dessen Folgen zu begreifen. Doch wie können wir die damit verbundenen Herausforderungen als Gesellschaft bewältigen? Wir müssen gewohnte Pfade verlassen und umstellen auf eine nachhaltige Energieversorgung, deren Schlüssel die Elektrifizierung ist. Auch das Bauen unterliegt einem Strukturwandel. Unsere langjährigen Partner von der Materialforschungs- und -prüfanstalt Weimar (MFPA), den Stadtwerken Weimar, der Bauhaus-Universität und dem Institut für angewandte Bauforschung (IAB) unterstützen uns dabei, den Schüler:innen einen Weg hin zu einer nachhaltigen Zukunft zu zeigen. Bei den Stadtwerken lernen die Schüler:innen an einem Modell die Funktionsweise einer Wärmepumpe kennen.

Mit der Besichtigung der Wasserstofftankstelle und der Brennstoffzellenbusse nehmen sie wahr, wie der Nahverkehr Schritte hin zur Nachhaltigkeit unternimmt. Die MFPA mit ihrem Clay Expert Center (CLAYX) zeigt Möglichkeiten, das Bauen in Zukunft nachhaltiger zu machen. Dem Thema Lehmbau nähern wir uns dabei im Unterricht mit vielen Experimenten, die von der MFPA unterstützt werden. In der IAB lernen die Schüler:innen im Rahmen einer Jugend-Unternehmenswerkstatt wie auch das Bauen mit Beton nachhaltiger umgesetzt werden kann und auch zum Bauen mit Lehm führten wir dort Experimente durch ebenso wie an der Bauhaus-Universität. In unserem, bereits zum dritten Mal veranstalteten Strohbau-Workshop zeigten wir, wie nachhaltiges Bauen praktisch umgesetzt wird.

Viele weitere Exkursionen wie zum Lehmwerk Kleinfahner, zum Batteriehersteller CATL sowie auch in den Hainich, um die Folgen des Klimawandels für unsere Wälder nachzuvollziehen, weiten den Blick unserer Schüler:innen und soll ihnen helfen, Strategien für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft zu erkennen und zu entwickeln. Auch im nächsten Schuljahr wollen wir uns gemeinsam mit den Schüler:innen den Herausforderungen stellen. Wir bleiben dran. 

Text & Bilder: Jutta Reger

ProfimusikerInnen begeistern 5. Klasse mit Blasinstrumenten

ProfimusikerInnen begeistern 5. Klasse mit Blasinstrumenten

Ein besonderer Musikunterricht erwartete die Schülerinnen und Schüler der 5b: Mehrere ProfimusikerInnen der Staatskapelle besuchten die Schule, um verschiedene Blasinstrumente vorzustellen und live zu präsentieren. Zu je einem Vormittagstermin kam eine Gruppe HolzbläserInnen und Blechbläser in Begleitung von Konzertpädagogin Kerstin Klaholz und erklärten anschaulich, wie die Instrumente aufgebaut sind, der Klang entsteht und welche Rolle sie im Orchester haben. Besonders spannend war es, die spezifischen Instrumentenklänge direkt zu hören und die Instrumente aus nächster Nähe zu erleben.

Für große Begeisterung sorgten die kurzen Musikstücke, die die Gäste vorspielten. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler die Vielseitigkeit von Klang und Repertoire der Blasinstrumente kennenlernen. Fragen waren ausdrücklich erwünscht und wurden von den MusikerInnen ausführlich beantwortet.

Der Besuch war für die Klasse eine tolle Gelegenheit, in die Welt der Musik auf praktische Weise einzutauchen und dabei von ExpertInnen an die Hand genommen zu werden. 

Ein Herzlicher Dank an die MusikerInnen und Kerstin Klaholz für’s Möglichmachen!

Text & Fotos: Johanna Sturm

7b bei „be smart, don‘t start“

7b bei „be smart, don‘t start“

🚭🏆 Herzlichen Glückwunsch an unsere 7b! 🥳

Die Klasse hat erfolgreich am Projekt „Be Smart – Don’t Start“ teilgenommen und über mehrere Monate bewiesen, dass Nichtrauchen nicht nur gesund, sondern auch ein starkes Zeichen für Zusammenhalt ist. 💪

Als Teil des Wettbewerbs hat die 7b außerdem ein kreatives Video gedreht, mit dem sie für ein rauchfreies Leben wirbt. 🎬✨

Der Einsatz hat sich gelohnt:
🥈 2. Platz
💶 200 Euro Preisgeld
🎥 🍿 Kinogutschein für Erfurt

Wir sind stolz auf eure tolle Leistung und euer Engagement für einen gesunden Lebensstil! 💜

(c) Sarah García Gallegos & 7b