Erste Ausgabe neue Schülerzeitung

Erste Ausgabe neue Schülerzeitung

Gingo? Hä?

Ja, richtig gelesen. Wir haben uns nicht vertippt. Das ist J. W. v. Goethes ganz eigene Art zu schreiben. Vielleicht kommt dir die Schreibweise „Ginkgo“ bekannter vor. Aber wenn deine Lehrerinnen das nächste Mal an deiner Schreibweise herummosern, sag einfach: „Ich mach’s wie Goethe“.


Wir als neu gegründetes Schülerzeitungsteam liefern für dich ab jetzt alle zwei Monate relevante News und Insides. Sei es Einblicke in aktuelle Projekte und Prozesse aus der Schülerschaft in der Rubrik „Neues vom Goethe“, spannende Interviews mit deinen Lehrer:innen im „Verhör des Monats“ oder Hintergründe zu lokalen Akteuren im „Weimar-Special“.

Klick’ dich bzw. blätter einfach mal durch und such’ deine Lieblingsseiten! Denn das Gingo-Blatt gibt es sowohl online auf der Homepage wie auch als Printausgabe, z.B. im Foyer oder den Zeitungsständern beim Vertretungsplan-Bildschirm.

Nach dem Lesen Lust bekommen bei uns mitzumachen oder einfach mal vorbeizukommen und uns kennenzulernen? Wir treffen uns immer donnerstags nach der 8. Stunde in der 113, siehe unten…


Die 7c bei der “Besten Klasse Deutschlands”

Die 7c bei der “Besten Klasse Deutschlands”

Die Klasse hat mit ihrem Bewerbungsvideo die Jury überzeugt bei der “Besten Klasse Deutschlands” dabei zu sein. Sie ist eine der 16 Klassen, die aus den 400 Einsendungen ausgewählt wurde. Am Freitag, den 5. Mai, könnt ihr sie beim KIKA um 19.30 Uhr in der ersten Wochenshow der Staffel sehen. Schaltet ein und ihr erlebt knifflige Fragen, erstaunliche Experimente, spannende Spiele, Teamgeist und Nervenkitzel bis zur letzten Minute.

Babett Andrae

Die 7c vom Goethegymnasium aus Weimar mit Clari und Toi bei „Die beste Klasse Deutschlands“ 2023 © KiKA/Steffen Becker – Honorarfreie Verwendung gemäß AGB im engen inhaltlichen redaktionellen Zusammenhang mit genannter Sendung bei Nennung „Bild: KiKA/Steffen Becker“ (Alle teilnehmende und dargestellte Personen der Produktion „Die beste Klasse Deutschlands) waren zum Zeitpunkt der Fotoaufnahmen negativ auf Covid 19 getestet.) © KiKA/Steffen Becker – Honorarfreie Verwendung gemäß AGB im engen inhaltlichen redaktionellen Zusammenhang mit genannter Sendung bei Nennung „Bild: KiKA/Steffen Becker“
Ein Weltstar zu Gast am GGW

Ein Weltstar zu Gast am GGW

Am 17.4.23 hatten die Musikkurse 11, sowie vereinzelte Schüler:innen der Klasse 10 die großartige Möglichkeit, den Pianisten Fazil Say zu treffen, der am Abend mit Beethovens drittem Klavierkonzert im Sinfoniekonzert zu erleben war. Die Schüler:innen bekamen einen Einblick in Fazil Says Leben und Wirken, durften Kostproben seines Könnens lauschen und hatten die Chance, Fragen zu stellen. Diese besondere Erfahrung wurde durch einen gemeinsamen Besuch des Konzertes am Abend abgerundet. 

Wir bedanken uns bei Fazil Say und der Organisatorin Kerstin Klaholz, dass diese wertvolle Begegnung stattfinden konnte!

Zweimal der 1. Preis bei der Landesphysikolympiade in der Klassenstufe 9

Zweimal der 1. Preis bei der Landesphysikolympiade in der Klassenstufe 9

Nach einer sehr erfolgreichen Teilnahme an der Regionalrunde der Physik-Olympiade in Weimar (2. Stufe) wurden David Malessa und Georg Bauer aus der Klasse 9 d zur Thüringer Landesphysikolympiade delegiert. 

Die Landesphysikolympiade fand am 30.03.2023 in Ilmenau statt. 

David und Georg haben beide jeweils mit gleicher Punktzahl den 1. Preis in der Klassenstufe 9 erreicht.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZU DIESEM BEACHTLICHEN ERGEBNIS!!!

Frau Neumann

Alte Handys für einen guten Zweck

Alte Handys für einen guten Zweck

Die Idee, alte Handys zu sammeln und für einen guten Zweck zu spenden, ist nicht neu. Doch an unserer Schule wird sie jetzt von der Klasse 9b unter Herr Wiegands Leitung, aufgegriffen und hoffentlich erfolgreich umgesetzt. Die Schüler:innen wollen so viele Handys wie möglich, die ihre Mitschüler:innen und Lehrer:innen nicht mehr benötigen oder die kaputt sind, sammeln. Bei den Naturwissenschaftsräumen wird eine Box aufgestellt, worin die Handys eingeworfen werden und anschließend von einem Recycling-Unternehmen abgeholt, fachgerecht entsorgt werden und das Geld für die Spenden übergeben.

Der Erlös aus dem Recycling der alten Handys wird in einen guten Zweck investiert. Die Empfänger der Spende sind lokale Projekte, die sich für die Verpflegung von z.B. ausreichend Wasser an Schulen und Bildung in afrikanischen Ländern engagieren.

Die Aktion des Goethe-Gymnasiums zeigt, dass jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann. Oftmals sind es kleine Schritte, die in der Summe jedoch einen großen Unterschied machen können. Durch das Sammeln und Recyceln alter Handys können die Schüler:innen des Goethe-Gymnasiums nicht nur Elektroschrott reduzieren, sondern auch einen wertvollen Beitrag für die Kinder in Afrika und die Gesellschaft leisten.

Es bleibt zu hoffen, dass weitere Schulen und Einrichtungen dem Beispiel unserer Schule folgen werden und sich für den guten Zweck engagieren. Denn jeder Beitrag zählt!

Die Welt der Oper zu Gast bei Goethe

Die Welt der Oper zu Gast bei Goethe

Die Klasse 7b und der Kurs 11b  durften sich glücklich schätzen, dass die beiden Opernsängerinnen Ylva Sofia Stenberg (Sopranistin/ Rolle der Julia) und Sayaka Shigeshima (Mezzosopranistin/Alt / Rolle des Romeo) zusammen mit dem Pianisten Dirk Sobe am 25.4.23 in unserem Gymnasium zu Besuch gewesen sind, um ihre Arbeit für die Oper des Vincenzo Bellini „I Capuleti e i Montecchi“  (Die Capulets und die Montagues, nach dem Drama von William Shakespeare komponiert) vorzustellen. Das war nur in der Zusammenarbeit mit dem Projekt „Rhapsody in School“ (Sabine von Imhoff) möglich.

„Es war für mich ein tolles und ungewöhnliches Erlebnis. Ylva Sofia Stenberg und Sayaka Shigeshima hatten beide – auf unterschiedliche Weise – fantastische Stimmen. Während die Japanerin S. Shigeshima eine etwas tiefere, aber unglaublich kraftvolle Stimme besitzt, hat die Schwedin Ylva Sofia Stenberg eine sehr hohe, energievolle Stimme, mit der sie 4 Oktaven singen kann. Der wunderbare und einmalige Gesang der beiden Künstlerinnen wurde von Dirk Sobe, einem Pianisten des DNT, begleitet. Für mich war es ein besonderes und ungewöhnliches Erlebnis, was zudem auch daran lag, dass italienisch gesungen wurde.“

(Amélie Köhler, 7b)

„… Es war unfassbar beeindruckend, dass Frau Stenberg so hoch und doch so unglaublich kräftig singen konnte und auch Frau Shigeshima beeindruckte uns mit ihrem tollen Operngesang. Wir durften viele Fragen stellen, die alle beantwortet wurden… Es war ein herrlicher, lehrreicher Besuch und wir sind alle sehr froh, dass wir die Möglichkeit hatten, sie kennenzulernen.“

(Fenja Willmann/ 7b)

„Es war eine sehr schöne Erfahrung. Es war atemberaubend, solch´ schöne Stimmen zu hören. Auch die Autogramme am Ende waren eine Freude. Die Kommunikation mit uns ist super gewesen.“

(Rufus Battke/ 7b)

„Ich war zwar schon oft in der Oper, aber wenn die Opernsängerinnen direkt vor einem stehen, ist das noch mal ein ganz anderes Gefühl.“

Moritz Kleinjung/ 7b)

„…Es war ein unglaublicher Moment…. Es war auch sehr interessant und schön, einen Beruf kennenzulernen, den man sonst nur auf der Bühne sieht.“

Ursula Arnecke/ 7b)

„Glück auf“

„Glück auf“

Wir, die Klassen 8c und 8b, hatten am Wandertag, dem 21. März, das Vergnügen, das Erlebnisbergwerk Sondershausen zu besuchen. Es war wirklich eine aufregende Erfahrung! Zu Beginn der Tour trafen wir uns am Schulhof und fuhren mit zwei großen Bussen nach Sondershausen. Dort trafen wir am Schachthof den Tourismusführer. Im Umkleideraum (Bergmännische Kaue) bekamen wir einen Schutzhelm und einen Schutzkittel. Dann ging es auch schon los. Wir kletterten 90 Stufen auf eine sogenannte Hängebank (Als Hängebank werden im Bergbau die Vorrichtungen und Einbauten im Fördergebäude über Tage bezeichnet, die in den Schacht führen). Dort wurden wir mit einem Förderkorb mit etwa 4 m/s in 670 m Tiefe in das Bergwerk eingefahren. Wir wurden mit einem „Glück auf“, warmen 23 °C und offenen LKWs empfangen. Sehr turbulent und mit viel Rütteln und Schütteln fuhren wir nun durch die Stollen. Zwischendurch gab es immer kurze Stopps, wo wir zum Beispiel erfuhren, dass das Erlebnisbergwerk Sondershausen einst ein wichtiger Ort für die Gewinnung von Kalisalz war. Dieses wurde in vielen Bereichen, von der Lebensmittelindustrie bis zur Herstellung von Düngemitteln, verwendet.

Eines der Highlights war die Kahnfahrt. Es gibt im Bergwerk Sondershausen etwa 300.000 m³ an Flüssigkeiten, die aus gesättigten Salzlösungen bestehen. Entstanden sind die Lösungen durch den Betrieb des Spülversatzes sowie der Verarbeitung von Mischsalzen während des Kalisalzabbaus bis Mitte der 80er Jahre. Die Strecke wurde mit etwa 2.500 m³ Salzlauge geflutet. Zum Transport wurden original Holz-Spreewald-Kähne mit akkubetriebenen Außenbordmotoren eingesetzt. Die Beleutung mit leichtem Licht erzeugte eine wunderbar heimliche Atmosphäre. Danach besuchten wir die Ausstellung, die auf 600 Meter Tiefe liegt. Ein weiteres Highlight der Tour war die Tunnelrutsche. Das sogenannte Bohrloch weist ein Gefälle von 40% auf und ist ca. 52 Meter lang. In 4 Sekunden werden ca. 28 Höhenmeter auf einem „Arschleder“ (bergmännischer Gesäßschutz) überwunden. Rutschen musste natürlich nicht jeder. Auch beim Zusehen, ob nun am Einlauf- oder am Auslauf, kam viel Freude auf. Zum Abschluss waren wir noch im Konzertsaal und im Festsaal.

Insgesamt war es ein wirklich spannender, interessanter und unvergesslicher Besuch im Erlebnisbergwerk Sondershausen. Wir haben so viel über die Geschichte des Bergbaus in Thüringen gelernt, und es hat uns wirklich geholfen, das Leben und die Arbeit der Bergleute besser zu verstehen. Und das Benutzen des Arschleders war eine lustige und unterhaltsame Art, den Tag abzuschließen. Wir würden es jedem empfehlen, der Lust auf Abenteuer und Nervenkitzel hat.

Landesqualifikation „Jugend debattiert“

Landesqualifikation „Jugend debattiert“

Am Montag, den 27.3. 2023 fand an der Universität in Jena die Landesqualifikation für das
Landesfinale am 4.5. statt.
Pauline Roßbach aus der 8b, Lennart Michel aus der 9b und Lisa Lang aus der 12d nahmen daran teil.
Außerdem unterstützen unsere drei Debattanten noch weitere Schülerinnen, die als Publikum dabei
sein konnten. Elisabeth Wickel aus der 11b arbeitete in der Jury mit.
Auch hier waren die Themen an aktuellen Debatten orientiert. Es ging um die Bundeswehr und die
Werbung an Schulen für die Bundeswehr, außerdem darum, ob in der Sekundarstufe I die
Klassengrößen erhöht werden sollen und ob Produktion und Verkauf von Lebensmitteln auf
Insektenbasis staatlich gefördert werden sollen.
Lisa Lang gelang es sich für den Wettbewerb in Erfurt am 4.5. 23 zu qualifizieren. Jetzt drücken wir ihr
ganz fest die Daumen.
Ines Griebel