Beim Projekt „Faszination Glas“ besuchten wir am ersten Tag das Museum für Ur- und Frühgeschichte. Dort zeigte uns der Chemiker Herr Dr. Mecking seine technischen Geräte (einen Röntgenfluoreszenzanalysator sowie ein Massenspektrometer), mit denen er die Zusammensetzung von archäologischen Glasfunden ermitteln und so auf Handelsrouten Rückschlüsse ziehen kann. Wirklich spannend! Die Museumspädagogin Frau Tiersch brachte uns dann eine besondere Glaskunst näher: Millefiori (tausend Blumen). Im Kreativraum des Museums hatten wir sogar Gelegenheit die Herstellungstechnik mit Fimo experimentell nachzuvollziehen und Millefiori-Perlen herzustellen.
Die anderen beiden Tage erschmolzen wir unter Anleitung von Diana Langbein (unserer Workshop-Leiterin) in unserem Chemieraum selbst Glas aus den Rohstoffen und stellten bunte Glasperlen her. Besonders beeindruckend war das Mundblasen von Glaskugeln. Die Ergebnisse reichten zwar noch nicht ganz an die der Glasbläser von Lauscha heran, aber wir waren trotzdem sehr stolz auf unsere ersten Versuche. Im Anschluss konnte jeder nach Wunsch seine Glaskugel noch versilbern. Vielen Dank an alle Beteiligten sowie an den Fonds der chemischen Industrie und den Förderverein Freunde und Förderer der Goethegymnasiums Weimar e.V. für die finanzielle Unterstützung.
Text & Fotos: Jutta Reger













