

Staatliches Gymnasium "Johann Wolfgang von Goethe" Weimar




Liebe Schulgemeinschaft,
in den vergangenen eineinhalb Jahren sind im 12er-eA-Kurs Kunst zahlreiche eindrucksvolle künstlerische Arbeiten entstanden. Gerne möchten wir Sie und Euch dazu einladen, sich selbst ein Bild ausgewählter Werke zu machen.
Daher laden wir herzlich zur Vernissage am Freitag, dem 23.01.2026, um 18 Uhr ins MASCHA (Schützengasse 2, 99423 Weimar) ein. Dort besteht die Gelegenheit, die entstandenen Arbeiten zu bestaunen und ins Gespräch zu kommen.
Wir freuen uns sehr auf Ihr/Euer Kommen.
Der 12er-eA-Kurs Kunst
& Frau Störlein


Auch 2025 hat unser Staatliches Gymnasium „Johann Wolfgang von Goethe“ wieder an „Physik im Advent“ teilgenommen – und das mit großem Erfolg! Auf Anregung von Herrn Heinze, Herrn Lasotta und Herrn Buchwald knobelten 116 Schülerinnen und Schüler im Dezember täglich an spannenden Physikaufgaben.
Dabei kamen 2084 von 2784 möglichen Punkten zusammen – ein tolles Ergebnis, das zeigt, wie viel Neugier, Ausdauer und Teamgeist in unserer Schulgemeinde stecken. „Physik im Advent“ verbindet Experimentieren, Staunen und Mitdenken und macht deutlich, dass Physik alles andere als trocken ist. Ein großes Dankeschön an alle, die mitgemacht haben – und natürlich an die beteiligten Lehrkräfte für die Organisation. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr! ⭐️
Matthias Buchwald


Schon seit dem Jahr 2009 besuchen Schüler/innen des katholischen Religionsunterrichts am Montag vor den Weihnachtsferien das Johannes-Landenberger-Förderzentrum, um die Weihnachtsgeschichte in Erinnerung zu rufen. Im Mittelpunkt steht immer, den Kindern der Nachbarschule eine Freude zu bereiten.

Es ist eine echte Herausforderung in all den Jahren dieselbe Geschichte immer wieder neu und anders zu erzählen. Noch spannender ist jedoch die unmittelbare und ungefilterte Reaktion der Zuschauer. Es geht nicht um große Schauspielkunst, es geht um Zuwendung und Begeisterung. Wenn man die Freude der Kinder sieht, dann beginnt wirklich die Weihnachtsfreude und der Weihnachtsfrieden.
Vielen Dank den Teilnehmern des katholischen Religionskurses der Jahrgangsstufe 12 für ihren großartigen Einsatz!
Text & Fotos: Dorothea Oppeneiger

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Lehrer und Mitarbeiter,
ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Gemeinsam haben wir gelernt, gelacht, Herausforderungen gemeistert und viele besondere Momente miteinander geteilt. Jeder von Ihnen und Euch hat dazu beigetragen, dass unsere Schule ein Ort des Miteinanders und der Freude ist, an dem man sich Wohlfühlen und miteinander wachsen kann. Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Ferien und einen guten Start ins neue Jahr voller Gesundheit, Glück und Zuversicht.
Herzliche Grüße
Ihre Schulleitung im Namen der Schulgemeinschaft
Wann fängt Weihnachten an?
„Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon,
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnee`es Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.
Und was jüngst noch, fern und nah,
bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.
Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen,
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.“
Theodeor Fontane




Neben Notenwerten, Tonhöhen und Vorzeichen sowie den Komponisten Camille Saint-Saëns und Mozart haben wir uns im ersten Schuljahr auch mit dem Improvisieren auseinandergesetzt. Aus jeweils vier Tönen als Tonvorrat sind zehn Stücke entstanden. Von meditativ-harmonisch bis schräg und durcheinander ist alles dabei.
In unserem Video ist alles zu einem weihnachtlichen Klassenstillleben zusammengeschnitten. Viel Spaß damit und ein besinnliches Weihnachtsfest wünschen …
….Feline, Thekla, Linh, Helen, Isabella, Oscar, Alexander, Georg, Wilhelm, Lotta und Herr Helm aus der Klasse 6a.



Wie jedes Jahr fand auch dieses Schuljahr am 16.12. 2025 der Wettbewerb „Jugend debattiert“ statt. Dieses Mal gab es sogar fünf Debatten mit 20 Teilnehmern aus beiden Altersstufen (Klasse 8-12). Themen waren:
Siegerin in der Altersklasse 1 ist Marla Eißmann (8b), Platz belegt Arjen Poller (9c) und Platz 3 Leni Möschwitzer. In der Altersklasse siegt Zoe Weinreich, Maja Sieber belegt Platz 2 und Platz 3 belegt Lennart Michel (alle aus Klasse 12).
Herzlichen Glückwunsch und auf zur nächsten Runde im Regionalwettbewerb in Erfurt. Vielen Dank an alle Juroren und Helfer im Hintergrund.
Text & Fotos Ines Griebel

Dieses Video ist in einem Musikprojekt mit Herrn Helm entstanden.

Heute sind unsere Filme von Spezialeffekten, moderner Musikbegleitung und passenden Dialogen geprägt. Im Stummfilm hingegen war die Musik essenziell, um die Spannung und Emotionen der Geschichte zu vermitteln. Die Auswahl der Stücke spielte dabei eine große Rolle.
Richard Siedhoff, ein Weimarer Stummfilmpianist, trägt mit seiner Arbeit die Geschichte des Stummfilms bis heute weiter. Er besuchte uns am 1. September 2025 im Goethe-Gymnasium Weimar. Er berichtete über die Geschichte des Stummfilms, zeigte einige Filmausschnitte und begleitete diese am Klavier. Anschließend konnte die Klasse Fragen stellen.
Als Einstieg begleitete er selbst einen Stummfilm am Klavier. Danach erzählte er uns von den Anfängen des Stummfilms, der Ende des 19. Jahrhunderts in Europa entstand. Zu diesem Zeitpunkt war die Erfindung des Films eine Sensation. Anfangs wurden vor allem auf Jahrmärkten einfache Alltagssituationen gezeigt. Einige Jahre später wurden bereits Geschichten mit Schauspielern szenisch umgesetzt. Um ohne Ton die gewünschte Wirkung zu erzielen, nutzten die Darsteller eine übertriebene Mimik und Gestik. Die Klavierbegleitung unterstrich die jeweilige Szene und sorgte für passende Toneffekte. Mit dem Erfolg dieses neuen Mediums entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts die ersten Lichtspielhäuser – die Geburt des heutigen Kinos.

Richard Siedhoff wuchs in einem musikalischen Haushalt auf und interessierte sich schon früh für das Klavierspiel und den Film. Er studierte Musik- und Filmwissenschaften und beschäftigte sich intensiv mit dem Stummfilm und der Stummfilmmusik. Anfangs erwartete er nicht, dass er sein Hobby zum Beruf machen könnte, hatte aber schnell Erfolg. Seit 2012 ist er fester Stummfilmpianist im Lichthaus Kino Weimar – als einziger in Thüringen.
Besonders spannend an seiner Arbeit ist für ihn die spontane Interaktion mit dem Publikum und die perfekte Ergänzung seiner Musik zum Film. Ihm gefällt dabei, dass seine Musik die Wirkung des Films bestimmt, er selbst aber im Hintergrund bleibt.
Zudem komponiert Herr Siedhoff auch eigene Stummfilmmusiken. Für seine Aufträge reist er durch ganz Deutschland. Er übt ungefähr eine Woche vor einem Auftritt. Oft kommt dabei auch sein Improvisationstalent zum Einsatz, wenn es beispielsweise keine feste Filmmusik gibt. Aufgrund seiner Erfahrung und Professionalität kann er von diesem Beruf gut leben.
Mir persönlich hat sein Besuch sehr gut gefallen. Es ist beeindruckend, wie Film und Live-Musik miteinander harmonieren. Aus unserer heutigen Perspektive erscheinen Stummfilme eher langweilig oder wenig komplex, aber dank des Vortrags von Richard Siedhoff erlebten wir eine Zeitreise durch die Geschichte des Kinos.
Weimar, 25. Oktober 2025
Hannah Kranz, Klasse 9c



Am Freitag, dem 05.12., also am Nikolausvorabend, besuchte der Bischof Nikolaus das Goethegymnasium gemeinsam mit seinem Helfer Knecht Ruprecht. In zwei großen Säcken gab es zahlreiche Süßigkeiten, aber auch bunt sortiertes Obst für alle.
Geboren wurde der Hl. Nikolaus etwa 280 n. Chr. in der heutigen Türkei, ca. 100 km südwestlich von Antalya. Er war ein Einzelkind reicher Eltern und wurde bereits mit 19 Jahren zum Priester geweiht, später sogar zum Bischof von Myra. Da er die Armut vieler Menschen sah, verteilte er sein gesamtes Vermögen an Menschen in Not. Eine Legende erzählt z.B. von einem verarmten Mann, der seine drei Töchter aus der großen Not heraus aufforderte sich zu prostituieren. Mangels einer Mitgift konnten sie nicht standesgemäß verheiratet werden. Nikolaus erfuhr von der Notlage und warf in drei aufeinander folgenden Nächten je einen großen Goldklumpen durch das Fenster des Zimmers der drei Jungfrauen. In der dritten Nacht gelang es dem Vater, Nikolaus zu entdecken, ihn nach seinem Namen zu fragen und ihm dafür zu danken.
Aufgrund dieser Legende wird der Heilige oft mit drei goldenen Kugeln oder Äpfeln dargestellt. Ja und da wisst ihr nun auch schon, woher die Tradition kommt, dass er an seinem Todestag, dem 06. Dezember, angeblich alle Häuser mit Kindern besucht und diesen traditionell Äpfel und Nüsse schenkt.
Begleitet wird er in vielen Gegenden vom Knecht Ruprecht (auch Krampus), einem spätmittelalterlichen Kinderschreck, bzw. einem zusätzlichen Mittel der elterlichen Erziehung, der die Kinder zur Frömmigkeit mahnen sollte. In der Tradition hat er für die unartigen Kinder stets eine Rute dabei.
Im Schulhof verzichteten die beiden dann aber doch auf Bischofsstab und Rute und konzentrierten sich ausschließlich auf das Austeilen ihrer mitgebrachten Gaben.
Text & Fotos: Dorothea Oppeneiger