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Vorlesewettbewerb bei Goethe

Am 29.11.2017 fand unser Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen statt, für den die Kinder Ella Splittgerber (6a), Selin Gola (6d), Julius Wurzbacher (6c), Natalia Mikhailova (6c), Johanna Koch (6a), Yuna Albrecht (6b), Lara Koch (6b) und Mira Mehlhorn (6d) nominiert waren.

Am Ende hat Mira Mehlhorn (6d) die höchste Punktzahl erreicht, die sich aus den Bewertungskriterien Lesetechnik (sicherer, flüssiger Vortrag, deutliche Aussprache, angemessenes Lesetempo, sinngemäße Betonung) und Interpretation (atmosphärische Gestaltung, Vermittlung der Stimmung, lebendige, eindrucksvolle Darstellung) ergab.

Nach dem Wettbewerb hat Mira auf einige Fragen geantwortet.

Frage: Wie fühlst du dich jetzt, da du die beste Vorleserin der Klassen sechs bist?
Mira: Ich bin stolz und überrascht. Ich habe das nicht erwartet, weil auch die anderen Teilnehmer so stark im Lesen waren und jetzt freue ich mich.

Frage: Liest du häufig?
Mira: Ich lese sehr viel. Manchmal lese ich viel lieber, als ich Hausaufgaben mache und vergesse die Zeit darüber. Ich hatte früher eine Taschenlampe mit ins Bett genommen, um heimlich am Abend lesen zu können. Aber meine Mama hatte das entdeckt und mich gemahnt, dass ich schlafen müsse.

Frage: Was liest du denn am liebsten?
Mira: Am liebsten lese ich Fantasieromane, also etwas, das so nie passieren wird. Man kann sich diese Welten sehr gut vorstellen.

Frage: Welches Buch liest du im Moment?
Mira: Ich lese jetzt zwei Romane parallel. Meine Nachbarin arbeitet in der „Eckermann Buchhandlung“ und gibt mir häufig brandneue Bücher. Und ich scheibe dann zu diesen eine Rezension, die als Orientierung für andere Kinder in der Buchhandlung ausgelegt wird.

Frage: Wie war denn die Erfahrung des Vorlesens als Wettstreit für dich?
Mira: Ich war ziemlich aufgeregt. Ich bin dann aber immer sicherer und ruhiger geworden. Wenn ich aufgeregt bin, lese ich immer schneller vor; ich konnte mich aber wieder fassen.

Frage: Gehst du heute glücklich nach Hause?
Mira: Auf jeden Fall! Ja.

(Mit Mira gesprochen hat Frau Mannschatz.)

Die SchülerInnen August Scharf (6c), Leni Kästner (6a), Tabea Geibert (6b) und Emilia Schidlo (6d) haben als Jury die Beurteilung für die Kandidaten vorgenommen.
Leni: Ich mag es besonders, wenn der Vorlesende den Zuhörer fesselt. Aber es war nicht ganz leicht, eine korrekte Bewertung vorzunehmen, da in dem jeweiligen Bewertungskriterium nur höchstens fünf Punkte vergeben werden durften.
Tabea: Ich hätte mir eine größere Spanne in der Punktzahl gewünscht. Ich hätte gern mehr Punkte verteilt. Ich fand es spannend, die Unterschiede in der Qualität des Vorlesens zu hören. Man muss den Text akustisch sehr gut verstehen, das ist die Voraussetzung für das gute, flüssige Lesen und dazu kommt dann die entsprechende Betonung.
Emilia: Es haben Kinder aus demselben Buch vorgelesen, aber der Lesevortrag war völlig unterschiedlich. Das war sehr interessant.
August: Man muss sich Mühe geben, gerecht zu bewerten. Mir ist der Lesefluss besonders wichtig, weil man erst als Zuhörer dem Inhalt gut folgen kann, wenn jemand wirklich fließend liest.

Mira Mehlhorn wird als Siegerin der Klassenstufe 6 das Goethegymnasium im Regionalwettbewerb Anfang 2018 vertreten.