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Wir erkunden das Berufsfeld Radiosender

Jeder kennt sicherlich den Radiosender Radio Top40, der vermutlich der beliebteste Jugendsender Thüringens ist. Er gehört zu Antenne Thüringen, welcher in Weimar, in der Nähe des Leonardo Hotel seinen Sitz hat und wo wir – die Klasse 8b – zwei Stunden lang mehr über die Arbeit im Radio erfahren durften. Zu Beginn erfuhren wir gleich, dass zum Radio nicht nur Musik und ein Sprecher gehören. Unser Guide arbeitet in der Marketing-Abteilung und beschäftigt sich dort im speziellen mit Werbung als Einnahmequelle und schließt Werbeverträge mit anderen Firmen ab, deren Promotion später im Radio eingespielt wird.

Als nächstes besuchten wir die Internetabteilung, die vor allem für die Präsentation in den sozialen Netzwerken oder auf der eigenen Webseite (www.radiotop40.de) zuständig ist. Außerdem verwaltet sie WhatsApp-Nachrichten, in denen Hörer zum Beispiel Staus melden können. Diese Informationen gelangen dann in die Redaktion, in der diese verarbeitet und als grober Grundriss ins Studio weitergeleitet werden.

Das Studio war der Ort, den ich mir am wenigsten so vorgestellt habe, wie er in Wirklichkeit tatsächlich aussah. In meinen Gedanken saß dort ein Sprecher, um den herum noch mindestens fünf weitere Mitarbeiter sitzen, die Musik und Werbung im richtigen Moment abspielen, Übergänge zwischen Liedern einfügen oder dem Sprecher seine Texte schreiben. In Wirklichkeit macht das alles der Moderator oder die Moderatorin selbst, wobei sie genau die zur Verfügung stehenden Zeiten (also ca. 3 Minuten pro Lied) nutzen muss. Auch die Lautstärke muss sie selbst regulieren. Eine Mitschülerin durfte live drei Songs ansagen, brauchte etwas zu lange, wodurch die Musik schon wieder losgegangen war. Die Moderatorin versucht dies natürlich sonst zu vermeiden, denn die nächsten Lieder müssen dann gekürzt und die Übergänge neu gestaltet werden.
Ich habe bei dieser Berufsfelderkundung viel dazugelernt, vor allem über bisher unbekannte Teile des Radios und darüber, wie viel ein Moderator im Studio wirklich machen muss.

Leonid Hochberg, Klasse 8b