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Skilager 2017

Bei bestem Wetter haben die Schüler des schulübergreifenden Skiprojekts eine erlebnisreiche Woche in Österreichs größtem zusammenhängenden Skigebiet „Wilder Kaiser Brixental“ verbracht. Dazu trugen sie sich zunächst selbst in 3 Leistungsgruppen ein, das darauf folgende „Vorfahren“ vor den strengen Augen der Lehrer brachte jedoch in einigen Fällen eine realistischere Einschätzung mit sich. Somit konnte es – ausgerüstet mit Schuhen, Ski und Stock – endlich auf die Piste gehen.

Sowohl Schüler als auch Lehrer suchten in den folgenden Tagen die sportliche Herausforderung zwischen Schleppliftabenteuern und präparierten Pisten und Tiefschneetouren auf Skirouten. Bald hatten auch die Anfänger mehr Schnee unterm Ski als an der Jacke und bewältigten die blauen Pisten mit Leichtigkeit. Auch bei den Könnern wurden alle möglichen und unmöglichen mit Bravour gemeistert und formschön die Carving-Spuren in den Schnee gezogen.

Doch es ging nicht nur zahlreiche Talabfahrten den Berg hinunter, sondern auch zu Fuß hinauf! Als Beweis dient das Gipfelkreuz-Foto mit überwiegend erschöpften Gesichtern. Der Ausblick entlohnte für die körperlichen Strapazen jedoch allemal. Nach täglich 6 Stunden frischer Höhenluft und lehrreichen Technik-Übungen – mal mehr, mal weniger erfolgreich – konnte man im Bus durchweg erschöpfte aber glückliche Gesichter sehen. Der Busfahrer übernahm zusätzlich die Rolle des DJs und Mickie Krause brachte seinen Aprés-Skiliedern sowohl Schüler als auch Lehrer zum Mitsingen.

Froh gestimmt rollte der Bus nun Abend für Abend auf dem Parkplatz der Herberge ein. Den Schülern stand es nun frei, wie sie die Zeit bis zum 4-Gänge-Abendessen verbringen wollten. Neben dem Spaß im Schnee, erwartete die Schüler jeden Abend ein abwechslungsreiches Programm. So ging es an einem Abend ins Schwimmbad mit der einzigen Doppel-Looping-Rutsche Europas, an einem anderen besuchte die Gruppe traditionell die „Partymaus“ und tanzte ausgelassen. Doch die Schüler mussten auch selbst aktiv werden, indem sie an einem Abend ein unterhaltsames Programm selbst erstellen mussten. Den krönenden Abschluss stellte die so genannte „Ski-Taufe“ dar, in dem die Skigötter höchstpersönlich (also die Skilehrer) die lustigsten Ereignisse der Woche noch einmal aufleben ließen und 5 Schüler auf ihren individuellen Ski-Namen getauft wurden.

Während des Heimwegs ließ jeder die Woche erneut Revue passieren: zwar fiel es schwer, die Berge hinter sich zu lassen, jedoch sollten die sportlichen Ertüchtigung, die Erfolgserlebnisse und die einmaligen Erinnerungen uns für den wieder einsetzenden Schulalltag wappnen.


von Maja und Luise