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Zwei Weltkriege an einem Tag - Exkursion zum Militärhistorischen Museum Dresden

Die beiden Weltkriege sorgten für Leid und Elend auf der gesamten Erde. Umso wichtiger ist es, sich auch 2019 noch über die damaligen Geschehnisse zu informieren, bei denen Millionen von Menschen ums Leben kamen.

Am Dienstag, dem 03.09.2019, fuhren wir, die Klassen 10a und 10b des Goethegymnasiums, deshalb mit dem Bus nach Dresden, um an einer Führung durch dieses Museum teilzunehmen. Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden ist eines der größten militärhistorischen Museen in Europa und neben dem Haus der Geschichte in Bonn, dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg sowie dem Deutschen Historischen Museum in Berlin eines der vier großen Geschichtsmuseen in Deutschland. (Quelle: wikipedia)

Zunächst wurden wir aber erst einmal in vier kleiner Teams eingeteilt. Nun ging es mit einer 60 minütigen Führung durchs Museum. Vom Museumsguide erfuhren wir viel Neues über die Geschehnisse im ersten und zweiten Weltkrieg. Uns wurden Kriegstechniken und Waffen aus dem frühen und mittleren 20. Jahrhundert gezeigt und welche Auswirkungen sie zu dieser Zeit auf die Menschen in den Kriegsländern hatten. Wir sahen aber auch ausgestopfte Tiere, die zu Kriegszwecken ge- oder besser gesagt missbraucht wurden. Neben bekannten, heimischen Tierarten wie Pferden, Eseln oder Hunden, konnten sogar ein Delfin, eine Hyäne und ein Löwe betrachtet werden. In einem anderen Raum waren Gegenstände ausgestellt, die durch die abgeworfenen Atombomben im August 1945 nicht mehr als diese zu erkennen, sondern zu einem Klumpen verschmolzen waren. Uns allen wurde dabei nur zu deutlich bewusst, wie schnell eine ganze Stadt, ein ganzes Land, oder gar ein ganzer Kontinent durch die immer gefährlicher werdenden Atomwaffen zerstört werden kann.

Es ist sehr wichtig, dass sich Ereignisse wie in den Jahren 1914-1918 und 1939-1945 auf keinen Fall wiederholen, denn durch den technischen Fortschritt würde heutzutage die ganze Menschheit auf dem Spiel stehen.

Wir danken den Verantwortlichen des Museums, dass sie uns diesen interessanten Tag kostenlos ermöglicht haben.

Leonid Hochberg, 10b