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Schülersprecherdirektwahl 2017

Im Schuljahr 2017/18 wird an unserer Schule bereits zum 5. Mal der Schülersprecher der Schule durch Direktwahl gewählt. Unser Gymnasium zählte zu den ersten Schulen, die eine Direktwahl des Schülersprechers durchführten. Deshalb wurden die Erfahrungen unserer Schule auch in der "Handreichung zur Direktwahl zum Schülersprecher" aufgenommen: Die Handreichung wurde in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage Thüringen entwickelt. Hier der Text:

" Staatliches Gymnasium "Johann Wolfgang von Goethe" Weimar
Seit dem Schuljahr 2009/2010 wird die Schülersprecherin bzw. der Schülersprecher an dieser Weimarer Schule per Direktwahl bestimmt. Zunächst wurde die Idee in der Klassensprecherversammlung und in der Schulgemeinschaft diskutiert und abschließend per Mehrheitsentscheid der Klassensprecher beschlossen. Der erste Wahlvorstand wurde bereits im ablaufenden Schuljahr 2008/2009 gebildet und bestand aus 13 Schülerinnen und Schülern sowie vier Lehrkräften, die den Verlauf der ersten Wahl begleiteten. Kandidierende meldeten sich bereits vor den Sommerferien beim Wahlvorstand. Um die Wahl qualitativ hochwertig umzusetzen und um sowohl den Wahlvorstand als auch die Kandidaten nicht allein zu lassen, organisierte die Schule Seminare, die mithilfe des ThILLM und der Europäischen Jugendbildungsstätte Weimar durchgeführt wurden. In diesen Seminaren wurden praktische Fragen der Wahl und deren Vorbereitung von den Teilnehmenden erarbeitet und diskursiv erörtert, etwa wie Wahlplakate anzufertigen sind und wie eine Satzung der Schülervertretung aufzustellen ist.

Das Gymnasium "Johann Wolfgang von Goethe" sticht besonders dadurch hervor, dass die Wahlberechtigten eine Lehrerin als feste Ansprechpartnerin für die Wahl haben. Darüber hinaus unterstützt die Schulleitung die gewählten Personen dadurch, dass diese durchweg als gleichberechtigt wahrgenommen werden, gerade auch wenn sie zur Schulleitung konträre Auffassungen vertreten. Dies hat dazu geführt, dass die Schülervertretung umfassend in die Schulgremien eingebunden wird und darüber hinaus die Schule bei externen Veranstaltungen gleichberechtigt mit der Schulleitung vertritt. Dadurch leistet die Schule einen wichtigen Beitrag, dass die Schülersprecherin bzw. der Schülersprecher eine repräsentative Bedeutung erlangt. Durchweg hohe Wahlbeteiligungen sind Ausdruck der hohen Identifikation der Schülerschaft mit Amt und Person gleichermaßen. Auch die Größe des Wahlvorstandes ist bemerkenswert. Zusätzlich zu den drei Mitgliedern, die von der Schulordnung als Mindestzahl festgelegt werden, hat das Goethegymnasium weitere Helfende, die den Wahlvorstand bei der Vorbereitung der Wahl unterstützen. Das trägt dazu bei, die Wahl zu einem identitätsstiftenden Prozedere für alle Lernenden werden zu lassen. Besonders Jüngere werden zur Mitarbeit im Wahlvorstand ermutigt, sodass bereits zu einem frühen Entwicklungszeitpunkt das Verständnis für demokratische Prozesse erlebt werden kann. Die jüngeren und älteren Wahlvorstandsmitglieder bilden ein starkes Team. Erfahrungsgemäß sind die Jüngeren dann die „Wegbereiter“ der nächsten Direktwahl.

Daneben hat es sich als zweckmäßig erwiesen, das Wahlprozedere zu entzerren. Dadurch, dass der Wahlvorstand bereits im ablaufenden Schuljahr bestimmt wird, steht ein Großteil der Kandidierenden bereits vor den Sommerferien fest. Somit ist zu Beginn des neuen Schuljahres mehr Zeit, um sich auf das Wesentliche der Wahl zu konzentrieren."

Der Wahlvorstand für die Schülerdirektwahl 2017/18