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Unser Leitmotiv

Wir über uns

Wir sind ein allgemein bildendes staatliches Gymnasium. Das humanistische Bildungsideal und die entsprechenden erzieherischen Implikationen halten wir für zeitgemäß. Wir sehen in ihm eine angemessene und zukunftsträchtige Möglichkeit, die Heranwachsenden in die Lage zu versetzen, die unterschiedlichen Herausforderungen der modernen Lebenswelt zu bewältigen. In dieser Beziehung sind wir eine k o n s e r v a t i v e Schule.
Traditionen sind uns wichtig, wir halten daher engen Kontakt zu den früheren Gymnasiasten des Wilhelm-Ernst-Gymnasiums, und die Pflege der lateinischen Sprache liegt uns am Herzen.
Wir sind zugleich eine m o d e r n e Schule, denn neben einem für alle Schüler verbindlichen Fächerkanon bieten wir vielfältige Differenzierungen
in sprachlichen, naturwissenschaftlichen und musischen Bereichen an.
Wir sind außerdem eine
Ausbildungsschule, eine "Jugend-debattiert-Schule", und vor allem eine "Eigenverantwortliche Schule".
Momentan sind wir in der Antragsphase auf den Titel
"Berufswahlfreundliche Schule".



Die Grundsätze



-Individualität ist ein hohes Gut. Kinder und Jugendliche sind unterschiedlich. Es gibt nicht d i e  Schule für alle, vielmehr geht es darum, für d e n  jungen Menschen eine Vielfalt an Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.
-Unsere Schule soll ein Ort sein, der das Leben im Spannungsverhältnis zwischen Ausprägung der Individualität und sozialem Rahmen als Herausforderung annimmt und in dem das Miteinander eingeübt werden kann.
-Im Rahmen einer staatlichen Einrichtung fühlen wir uns vielfältigen schulreformatorischen Ansätzen verpflichtet, ohne uns explizit an einem auszurichten.
-Tugenden und Verhaltensweisen wie z.B. gegenseitige Achtung, Respekt, Aufrichtigkeit, Verlässlichkeit, Verbindlichkeit und Wahrhaftigkeit sind für uns erstrebenswert.

1. Zusammenleben in der Schulgemeinschaft



-Zusammenleben und Miteinander in unserer Schulgemeinschaft sind geprägt von einem demokratischen Grundverständnis, das sich innerhalb des Kollegiums, in der Schülerschaft, im Umgang zwischen Lehrern und Schülern und zwischen Schule und Eltern zeigt und das es ständig weiter zu entwickeln gilt.

2. Bildungs- und Erziehungsansatz



-Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz der Bildung und Erziehung und sehen unsere Schule als Arbeits-, Lebens- und Erfahrungsraum, in dem individuelle und soziale Entwicklung in gleicher Weise ermöglicht und befördert wird. Die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden kulturellen Werten ist für uns hierbei ein wichtiges Grundprinzip.
-Wir halten das humanistische Bildungsideal und die entsprechenden erzieherischen Implikationen für zeitgemäß, um die Heranwachsenden in die Lage zu versetzen, die unterschiedlichen Herausforderungen der modernen Lebenswelt zu bewältigen.
-Unser Bildungskonzept fördert die Entwicklung von Rationalität und Emotionalität in gleicher Weise. Deswegen orientiert sich der Unterricht an verschiedenen didaktischen und methodischen Konzepten. Neuen Entwicklungen stehen wir offen gegenüber. Wir setzen neben der Vermittlung besonders auch auf das selbstständige Aneignen von Wissen und Kompetenzen durch die Lernenden.

3. Ansprüche an die Lehrenden und Lernenden



-Eine Lehrperson an unserer Schule sollte Kinder und Jugendliche mögen und auch am Einzelnen spürbar interessiert sein, den Schüler als Menschen kennen und ihn in seinem Glauben an sich selbst und seine Fähigkeiten bestärken und durch positive Verstärkung motivieren.
-Ein Absolvent unserer Schule sollte gelernt haben selbstständig, konsequent und ausdauernd an einem Problem zu arbeiten, sein Wissen und seine Kompetenzen selbstbewusst zu präsentieren, in Gemeinschaften zu arbeiten und zu leben, sich für das Gemeinwohl zu engagieren, mit eigenen und fremden Konflikten umzugehen, Autorität anzuerkennen und im berechtigten Fall zu hinterfragen.

Differenzierungen


-Die Vielfalt an unserer Schule zeigt sich

· in dem Schulversuch "Erwerb einer 2. Fremdsprache (Latein, Französisch) ab Klasse 5“
· in unserem Angebot, in den Klassen 9 und 10 den sprachlichen, naturwissenschaftlichen oder musischen Zweig zu besuchen.
· in der Möglichkeit, in der Oberstufe den Leistungskurs Kunst und Darstellen und Gestalten als Grundfach zu wählen.
-Mit diesen unterschiedlichen Spezialisierungen gelingt es uns, die Schülerinnen und Schüler zu einem vollwertigen und anerkannten Abitur zu führen. Uns liegt daran, die Schüler entsprechend ihren Begabungen und Interessen zu fördern und zu fordern und in ihrem Erwachsenwerden zu begleiten, damit das Abitur zu einem tatsächlichen Reifezeugnis wird.

Ausbildungsschule


Weitere Impulse für unsere Profilierung und Erneuerung ergeben sich aus der Tatsache, dass wir als Staatliches Gymnasium Lehramtsanwärter ausbilden und betreuen, die auf erfrischende und unkonventionelle Art Innovationen und neue Sichten auf Unterricht und auf Schule mitbringen und hier ausprobieren können.

Jugend-debattiert-Schule


Uns liegt daran, die Redekultur der Schüler zu fördern. und zu ihrer Meinungs- und Persönlichkeitsbildung beizutragen. Interessierte Schüler können dann am Wettbewerb „Jugend debattiert“ teilnehmen, der auf der Schulebene beginnt und bis zur Teilnahme am Bundeswettbewerb führen kann.

Eigenverantwortliche Schule

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Seit dem Schuljahr 2005/2006 beteiligen wir uns an dem Entwicklungsvorhaben "Eigenverantwortliche Schule" des Thüringer Kultusministeriums
Im Rahmen dieses Vorhabens öffnen wir unter anderem den eigenen Unterricht für andere Kollegen, etablieren Jahrgangsteams, schulinterne themenorientierte Arbeitsgruppen sowie differenzierte Fortbildungen.
Die Schulgemeinschaft orientiert sich hierbei an den 5 Leitlinien dieses Entwicklungsvorhabens:

- Qualitätsbereich Lehren und Lernen
- Schulklima und Schulkultur
- Kooperation und Kommunikation
- Führung und Management
- Ziele und Strategien/ Qualitätssicherung und -entwicklung.

Berufswahlfreundliche Schule                            

                                                                                                                    
Uns ist bewusst, dass das Abitur nicht Selbstzweck ist, sondern die „Eintrittskarte“ in das Berufsleben, sei es mit einer Ausbildung oder mit einem Studium. Daher legen wir großen Wert auf eine entsprechende Beratung im Unterricht und bieten zudem eine Vielzahl entsprechender Möglichkeiten und Informationen an.



Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 19. September 2009 um 20:22 Uhr